15.10 2026 Lachsbesatz 2026
Vertreter aus Wirtschaft, Fischereiverwaltung, Kommunalpolitik und Vereinen trafen sich erneut zu einer beeindruckenden Veranstaltung, zu der Dieter Zimmermann, der Vorsitzende des Landesfischereiverbandes Pfalz, anlässlich des Lachsbesatzes eingeladen hatte. Zimmermann hob die Bedeutung des Lachsbesatzes hervor, der auch nach 22 Jahren keineswegs als selbstverständlich angesehen werden kann und wies auf personelle Engpässe und die langfristige Finanzierung des grenzübergreifenden Projekts hin, die immer wieder Unsicherheiten hervorrufen. Im Hintergrund werde intensiv daran gearbeitet, das Projekt fortzuführen, bis eine stabile und selbsttragende Lachspopulation in der Wieslauter etabliert ist.
Neben organisatorischen und klimatischen Herausforderungen sieht sich die Wiederansiedlung des atlantischen Lachses auch weiteren Bedrohungen ausgesetzt. Zimmermann zeigte sich besorgt über Berichte von Anglern zur fortschreitenden Ausbreitung invasiver Fischarten. Insbesondere Grundelarten und Katzenwelse könnten als Nahrungskonkurrenten und Laich- und Bruträuber zu einer Gefahr für die Entwicklung junger Lachse werden.
In diesem Zusammenhang dankte er den Partnern in Frankreich, insbesondere Martin Gerber von der elsässischen Rheinlachs-Zuchtstation. Auf deutscher Seite galt sein Dank der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd mit der Oberen Fischereibehörde sowie der BASF SE.
Nachdem die jungen Lachse schließlich in ihren neuen Lebensraum entlassen waren, klang das abermals gelungene Treffen bei guten Gesprächen und einem geselligen Imbiss aus.



Fotos mit freundlicher Genehmigung von Florian Pfister, Referat 14, Öffentlichkeitsarbeit, SGD Süd
Hintergrundwissen Lachs (ext. Link zur SGD Süd)